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Liquid Biopsy

zur Unterstützung der Therapieentscheidung und Detektion von Resistenzen bei NSCLC, Kolonkarzinomen und Melanomen

Bei der Liquid Biopsy handelt es sich um eine Methode, um in zellfreier DNA (ctDNA) aus dem Blut der Patienten tumorspezifische genetische Varianten nachweisen zu können. Dies beinhaltet auch Mutationen, die während des Krankheitsverlaufs im Tumor neu entstehen.

Diese Untersuchung kann angewendet werden zum Nachweis

  • therapierelevanter Tumor-Hotspot-Varianten entsprechend der ESMO-Leitlinien (EGFR Exon 19 Deletionen, EGFR L858R, EGFR p.T790M, BRAF p.V600E) bei Patienten mit metastasiertem NSCLC. Der Nachweis der EGFR-Variante p.T790M im Verhältnis zur bekannten EGFR-aktivierenden Variante aus ctDNA kann über die gesetzlichen Krankenversicherungen (EBM 19460) abgerechnet werden. Der Nachweis anderer Tumor-Hotspot-Varianten aus ctDNA ist eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL).
  • von somatischen Varianten, die unter Therapie im Tumorgewebe auftreten und zur Resistenzentwicklung führen können, bei Kolonkarzinomen und Melanomen.

mehr Informationen unter: www.mgz-muenchen.de/liquid-biopsy

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